So sieht es bei bilstein group im automatischen Kleinteilelager aus

So sieht es bei bilstein group im automatischen Kleinteilelager aus

7. Juni 2021 0 Von Dr. Frauke Hewer

Intralogistik-Spezialist SSI Schäfer baut für die bilstein group derzeit ein neues automatisches Kleinteilelager (AKL) am neuen Logistik-Standort Gelsenkirchen. Dort wird sogar gleichzeitig gebaut und gearbeitet.

Der Stahlbau des neuen Lagers im neuen Logistikzentrum ist ein wichtiger Baustein für den weiteren Projektverlauf. Damit alles weiteren Gewerke pünktlich arbeiten können, hat sich SSI Schäfer um eine zuverlässige Just-in-Time-Installation gekümmert.

Schon im Dezember 2020 konnte bilstein die ersten Teile des Lagers in Betrieb nehmen, obwohl dort noch gebaut wird. Die letzten Teile der Regalkonstruktion sind seit Mitte Februar 2021 freigegeben. Parallel hat der Generalunternehmer die Installation und Inbetriebnahme weiterer Gewerke vorangetrieben.

Das 15-gassige automatische Kleinteilelager (AKL) ist auf eine Stellplatzkapazität von mehr als 227.000 Behältern ausgelegt. Es fungiert als ein zentraler Leistungsträger im neuen Logistikzentrum der bilstein group. Mit diesem schafft der führende Spezialist im freien Ersatzteilmarkt für Pkw und Nutzfahrzeuge die Voraussetzungen dafür, in einer dynamischen Branche auch zukünftig seinen Kunden ein Höchstmaß an Verfügbarkeit und Lieferfähigkeit garantieren zu können.

Enge Zeitfenster für automatisches Kleinteilelager

Als verantwortlicher Partner im Bereich des Inhouse-Regalstahlbaus unterstützt SSI Schäfer das auch aufgrund eines eng getakteten Zeitfensters äußerst anspruchsvolle Projekt. Ziel war es, die Stahlkonstruktion für das AKL sukzessive einzurichten und bis Mitte Februar 2021 komplett an die Folgegewerke zu übergeben, sodass unter anderem mit der Inbetriebnahme der Regalbediengeräte begonnen werden konnte. „Dieser Vorgabe an eine termin- und budgettreue Realisierung haben wir trotz einiger Corona-bedingter Widrigkeiten wie vereinbart entsprechen können“, zieht Vanessa Henrich, Head of Product Management, Productline Steelwork High Bay Warehouse, bei SSI Schäfer, Zwischenbilanz.

Termine im Griff

Mit der Montage des Stahlbaus wurde im August 2020 begonnen. Der zügige Baufortschritt war auch die Folge einer intensiven Vorbereitung in einem sehr frühen Stadium. So hat SSI Schäfer schon in der Vertriebsphase den Ablauf der Installationsarbeiten in enger Abstimmung mit dem Generalunternehmer detailliert geplant. Die daraus resultierenden, realistisch umsetzbaren Meilensteine konnten daher der bilstein group vertraglich zugesichert werden. Weiterführende Leistungen vor Ort wurden von IPMA-zertifizierten Projektleitern koordiniert und durch ein hauseigenes Montageteam erbracht. Infolgedessen konnte der erste bedeutende Staffelstab termingerecht an die Verbundpartner weitergereicht werden.

Lieferkette unter Kontrolle

Zu leichten Beeinträchtigungen kam es Ende 2020 aufgrund von Pandemiebeschränkungen.

„Diese Verzögerung haben wir in den folgenden Wochen jedoch sehr schnell aufgeholt, sodass wir das Terminversprechen dem Kunden gegenüber trotz neuerlicher Herausforderungen einlösen konnten. Ausschlaggebend war, dass SSI Schäfer nahezu auf die gesamte Lieferkette Einfluss nehmen kann, da wir als Hersteller nicht nur die eigene Produktion, sondern angefangen beim Engineering über die Realisierung bis hin zur Qualitätssicherung alles inhouse bündeln.“

Vanessa Henrich, Head of Product Management, Productline Steelwork High Bay Warehouse bei SSI Schäfer

Dieser Positionierung sei es zu verdanken, auch bei erhöhten Anforderungen gegenüber Kunden und Partnern Wort halten und eine termingetreue Realisierung sicherstellen zu können. In weiteren Schritten wird SSI Schäfer bis Mitte 2021 eine Verschieberegalanlage, ein Breitganglager sowie ein Paletten-Durchlaufregal in das neue Logistikzentrum der bilstein group einbringen.

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